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Klettern ohne Grenzen - Herbst 2005

7 Tage Kletterurlaub in Slowenien, Kroatien und Italien

Wohin zum Kletterurlaub, mit dem Auto, im Spätherbst? Nein, die Antwort muss nicht immer Südfrankreich heißen! Für die diesjährige fast schon traditionelle Abschlussfahrt der Hochtouren-Gruppe ?Extrem Unterwegs" ging es nach Slowenien. Genauer nach Porto Roz auf der Halbinsel Istrien im 3-Länder-Eck zwischen Kroatien, Slowenien und Italien. So vielfach wie die Passkontrollen, Sprachen und Währungen in diese Region, so vielseitig waren die Vorteile für uns Kletterurlauber:

Zunächst das Klima. Direkt an der Adriaküste gelegen, bot unser Ferienort Porto Roz auch Anfang November Temperaturen zwischen 15 und 20 Grand. Leider auch viel Nebel, der die sonst noch warmen Sonnenstrahlen ziemlich bremste. Anscheinend ein typisches Wetter für diese Zeit, ?entweder Wind oder Nebel", so die sichere Vorhersage der Vermieterin.

Zweitens Küche und Kultur. Anstatt der sozialistischen Einheits-Cevapcici-Versorgung, die ich von den Jugoslawien-Urlauben aus meinen Kindheitstagen in Erinnerung hatte, überraschten mich Slowenien und Kroatien durch kulturelle und kulinarische Vielfalt. Von österreichischen Mehlspeisen über italienische Pizza & Pasta und ungarischem Gulasch zu frischem Fisch und Pilzen, die Auswahl aus der Speisekarte jeden Abend war eine ähnlich schwere Entscheidung wie die Felswahl für den nächsten Tag. Geschmeckt hat es auch immer und das bei Preisen 50% unter denen der italienischen Küste.

Und drittens natürlich das Angebot an Klettermöglichkeiten. Innerhalb einer Stunde Fahrtzeit von Porto Roz liegen zehn Klettergebiete mit unterschiedlichsten Bedingungen und Schwierigkeitsgraden. Der brandneue Kletterführer für ganz Slowenien (?Slovenija") umfasst sogar 79 Klettergebiete mit 3.200 Routen. Wir nutzten alle acht Urlaubstage zum Klettern in verschiedenen Gebieten. Und dass, obwohl ich den Vorschlag ?Pausetag" schon vorsichtig am Abend des zweiten Tages in die Diskussion warf. Doch mit ?Schlechtwettertag ist Pausetag", gab Bernhard die Parole für die Woche aus. So pilgerten wir zu zehnt plus drei Kinder jeden Tag neugierig an einen anderen Fels - und jeder kam voll auf seine Kosten: Leichtes Vorstiegstraining in Ponte Porton (Petra und Gabi), alpine Herausforderungen in Val Rosandra (Gerold), Mehrseillängen-Sundowner in Osp (Jork und Joschi), Kaminklettern in Cirni Kal (Nico und Ed), Kinderwagenrallye in Limski Kanal (Matthias), Foothooks in Divigrad (Stefan) und sogar baden in Rovinj (Anna und Bernhard).

Fazit: grenzenloser Kletterspaß, nur sieben Fahrstunden von Nürnberg, Provence adieu.

Jochen ?Joschi" Karl
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Stand: 29.03.2006