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Ammergauer Hochplatte

von Reinhold

Hendrik führte unsere muntere Truppe: Tina, Marion, Margot, Waltraud, Norbert, Ottmar, Won Bong, Reinhold, Hanne, Hartmut, Maren, Monika, Christiane, Barbara und Klaus zur Eröffnung der Bergsommersaison in gekonnter Manier auf die Hochplatte.

Nach dem Werner schon am Parkplatz für den ersten Gag sorgte als er sein Auto im Matsch eingrub starteten wir gut gelaunt gegen 10 Uhr vom Parkplatz und wanderten zunächst ein kurzes Stück auf einem Forstweg durch den Wald.



Schon bald erreichten wir den eigentlichen Aufstiegsweg, ein schöner Wanderpfad, der aber in der schon jetzt schwülen Witterung schweißtreibend und recht anstrengend wurde. Aber bald querten wir wieder den Bachlauf und konnten uns das Köpfchen kühlen, gell Tina ?



Ab hier ging es knapp oberhalb des Roggentalbaches recht problemlos, aber manchmal eweng rutschig, und mäßig steil aufwärts bis zum Weitalpjoch (1780), wo, die Sprinter eine längere und ein Schlußlicht wie ich nur eine kurze Pause einlegten. Auf karstigem Untergrund ging es durch einen kleinen, zum Glück noch nicht allzu sehr aufgeheizten, Latschenwald und so erreichten kurze Zeit später den Abzweig Gamsangerl (1800 m).



Nun im etwas alpinerem Gelände gab es ab und zu auch mal eine kleinere Klettereinlage aber es blieb für unsere geübte Truppe relativ einfach. Wir folgen dem Gamsangerlsteig, einem nicht zu schmalem Grad mit herrlicher Sicht, bis zum Gipfel (2079 m). Die Gämsen verfolgten unser Gekraxel aufmerksam.



Von hier hatten wir eine schöne Aussicht auf die Ammergauer und teilweise auch die Allgäuer Berge, sowie auf einige Seen im Alpenvorland. Nach erholsamer, ausgiebiger Rast die durch das drängen einiger Schlechtwetterpropheten aber etwas verkürzt wurde, folgten wir dem Gipfelgrat in westlicher Richtung.



Der Weg wurde hier kurz etwas ausgesetzt und felsig (teilweise durch nicht mehr ganz tauffrische Drahtseile gesichert). Nach kurzer Zeit traffen wir auf einen schönen Höhenweg, welcher uns schnell, am Fensterl vorbei, zum Abzweig Roggentalgraben brachte (1860 m).



Von hier stiegen wir wieder entlang eines munter, plättschernd Baches im Roggentalgraben ab bis wir wieder auf den Aufstiegsweg trafen. Hier gab es nochmal eine kurze Pause am Bach mit der Gelegenheit den reich produzierten Schweiß abzuwaschen und unser Pechvogel Hanne konnte ihr ramponiertes Bein kühlen.



Nun war es nicht mehr weit bis zum Parkplatz, an dem ich ausnahmsweise mal nicht als letzter eintrudelte. Die Befreiung von Werners inzwischen symbiotisch mit dem Schlamm verbundenen Autos kostete leider Hartmuts altgedientem Abschleppseil das Leben.

Die schöne Tour beendeten wir mit einem hervorragendem Abendessen im nahen Biergarten der Ettaler Mühle. Danach traten wir entspannt und gut gelaunt die Heimfahrt an.